Ich glaube an die Jugend!

Kinder und Jugendliche stehen im Laufe ihrer Entwicklung vor vielfältigen Anforderungen, die sie in der Regel gut bewältigen.  

Um aber die Lebensaufgaben mutig angehen zu können, ist der Heranwachsende auf die Einbettung in eine „haltgebende Umwelt“ als Lebenswelt und in eine „einbindende Kultur“ (Kegan) angewiesen.

Halt und Orientierung erfährt er, wenn in der Familie Werthaltungen und Tugenden gelegt werden, die in den gesellschaftlichen Institutionen wie Kindergarten und Schule verstärkt und konsequent durchgesetzt werden.  

Zu nennen sind unter anderem: Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit, Wahrheit, Friedensfähigkeit, Toleranz, Gemeinschaftssinn, Besonnenheit, demokratische Konfliktfähigkeit und Kompromissbereitschaft.  

Damit sich diese sozialen Werthaltungen und Tugenden im Heran-wachsenden festigen, ist jedoch praktisches Teilnehmen an sozialen Aktivitäten unerlässlich.  

Ich glaube an die Jugend! An ihre Lernfähigkeit, ihre Kreativität, ihre Einfühlsamkeit, ihr Verantwortungsgefühl, ihre Einsichtsfähigkeit und Bereitschaft zur Veränderung von Einstellungen und Verhalten. Meistens fehlt jungen Menschen nur etwas Besonnenheit und Ausdauer, damit sie in kleinen Schritten ihre Kompetenzen entwickeln können.

 

 

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