Psychologische Anmerkungen zu einer fatalen menschlichen Schwäche

Trägheit des Herzens

 

Vor unseren Augen finden seit Jahrzehnten asymmetrische Kriege statt mit schwerwiegenden Folgen für die Zivilbevölkerung des jeweiligen Landes und die gesamte Umwelt. Es sind vorwiegend nukleare Kriege mit „schmutzigen Bomben“ und postatomare Kriege mit Plasmawaffen sowie Wetterkriege und vorsätzliche und großräumige Eingriffe mit technischen Mitteln in geochemische oder biogeochemische Kreisläufe der Erde (Geoengineering). All diese Kriege folgen einer geheimen geostrategischen Agenda des Hegemons zur Sicherung der Weltherrschaft. Die Entvölkerung ressourcenreicher Regionen v.a. im Mittleren und Nahen Osten ist das Ziel. Sogar vor der Auslöschung des gesamten menschlichen Lebens (Omnizid) schrecken die herrschenden Eliten nicht zurück. Da wir Bürger im Westen aus Trägheit unserer Herzen diese Verbrechen weitab von unseren vermeintlich sicheren Ländern geschehen ließen, holen deren tödliche Folgen heute auch uns ein. Und somit bleiben nur noch wenige Generationen, etwas zu tun. Wir sind verantwortlich für das, was wir der nächsten Generation hinterlassen. Doch das scheint uns nicht zu kümmern.

 

Psychologie der Gewalt

 

Während meines Psychologie-Studiums nahm ich an einem Seminar zum Thema „Psychologie der Gewalt“ teil. Zur Frage, wer schuld sei an der Gewalt in der Welt, nahm unser Professor sinngemäß folgendermaßen Stellung: Das Problem der Gewalttätigkeit ist von der Menschheit nicht gelöst worden. Eine Epidemie von Machtgier und Brutalität in Wirtschaft und Politik führen immer wieder zu Katastrophen wie Krieg und Terror, die Millionen von Menschen dahinraffen wie die Pest des Mittelalters. Diese verhängnisvollen Auswirkungen berühren unseren Lebensnerv, doch sie rütteln uns nicht auf, wir verharren in Lethargie. Töricht wie wir sind, wiegen wir uns weiter in Sicherheit, während die dunklen Wolken der Gewalt sich über unserem Haupt zusammenziehen. Wir sind uns bewusst, dass wir am Rande des Vulkans siedeln, aber wir geben uns der Hoffnung hin, dass es zu keinem Ausbruch kommen werde; die beruhigende Selbsttäuschung ist uns lieber als der Gedanke an die Gefahr. Wir wollen die Unlust vergessen und wünschen uns lieber Lust. Das Lustprinzip aber ist untauglich, das Leben des Menschen zu schützen, denn die Realität will erkannt und verstanden sein: wer zu ihr in Widerspruch gerät, wird entweder geschädigt oder vernichtet.

 

Wenn wir in einer Welt leben, in der Krieg und Verbrechen an der Tagesordnung sind, dann sind wir mitschuldig, selbst dann, wenn wir Opfer sind, denn die Welt ist so, wie wir sie eingerichtet oder – in Bezug auf bereits bestehende Verhältnisse – geduldet haben. Keiner kann sich der Verantwortung entziehen. Tausendfaches Unrecht geschieht nicht nur „hinten in der Türkei“, sondern in unserer nächsten Nähe, aber wir empören uns nicht, wir verteidigen nicht die Schwachen und helfen nicht dem Hilflosen. Die Not der Menschheit rührt nicht an unser Herz. Indem wir nicht gegen die Gewalttätigkeit kämpfen, billigen wir sie. Wir haben die trügerische Hoffnung, sie werde uns verschonen. Doch in dem Augenblick, wo sie über uns selbst hereinbricht, ist es gewöhnlich zu spät, sie einzudämmen. Die Krankheit, die wir am Anderen zu heilen unterlassen haben, rafft uns selbst hinweg.

 

Ich erinnerte mich an diese dezidierte Stellungnahme, als ich anfing, mich zu befassen mit den zerstörenden und verwüstenden Wirkungen der vergangenen und gegenwärtigen Kriege unter fortgesetztem Einsatz illegaler radioaktiver Waffen sowie mit der Rolle von uns Bürgern.

 

Nachrichten über fortwährende Kriegsverbrechen haben uns nicht aufgerüttelt

 

1991 verfolgten wir in den Medien den 2. Golfkrieg im Irak. Es war der giftigste Krieg der Weltgeschichte, der die Umwelt am stärksten verwüstet hat, weil die Verbreitung von 340 Tonnen hochgiftiger und radioaktiver Uran-Waffen globale Auswirkungen hatte. Eingesetzt wurden diese Waffen u.a., um die radiobiologischen Auswirkungen von Nuklearwaffen der 4. Generation, die noch in Entwicklung waren, zu testen (s. Moret 2011). Auch wenn uns Bürgern dies nicht umfänglich bekannt war, hörten wir doch von Hunderttausenden gefallener irakischer Soldaten und Zehntausenden toter Zivilisten sowie von brennenden Ölquellen und der Bombardierung von Öltankern und Ölquellen, wodurch das Ökosystem der Wüste zerstört wurde. Einige Jahre später hörten wir dann vom sogenannten „Golfkrieg-Syndrom“. Grund genug, diese Verbrechen öffentlich anzuprangern und deren sofortiges Ende einzufordern.

 

1994/95 wurde in Europa zunächst Bosnien-Herzegowina mit Uran-Waffen bombardiert, drei Jahre später Jugoslawien. Der Angriffskrieg gegen Jugoslawien 1999 unter dem zynischen Codenamen „Barmherziger Engel“ war die Blaupause für die nachfolgenden Angriffskriege. Deutschland als NATO-Partner war einer der größten Nutznießer der Aufbrechung Jugoslawiens und der Kolonisierung des Balkans. Die US-Interessen in Jugoslawien hingen stark mit dem Bau von Pipelines von Zentral-Asien zu den Warmwasser-Häfen Jugoslawiens im Mittelmeer zusammen (s. Moret 2011). Die deutsche Bevölkerung ließ sich damals von den dreisten Lügen der eigenen Regierung und ihren Medien täuschen und stimmte diesem Krieg zum Teil zu, wobei sie ahnen hätte können, dass die Bombardierung von Flüchtlingstrecks, Donau-Brücken, TV-Sendern und Ölraffinerien nicht Ziel einer „humanitären Intervention“ sein kann. 2001 begann der US-Krieg in Afghanistan. Er machte bald klar, dass dies nicht ein Krieg IN der Dritten Welt, sondern eine Krieg GEGEN die Dritte Welt war. Es wurden 800-1000 Tonnen Depleted Uranium (DU) eingesetzt. Das Verheerendste war jedoch, dass 100 Prozent des abgereicherten Urans in Bomben und Flugkörpern beim Einschlag zerstäubt und als Aerosol direkt in die Atmosphäre freigesetzt wird (s. Moret 2011).

 

Die unabhängige amerikanische Geowissenschaftlerin und internationale Expertin für Strahlung und Öffentliche Gesundheit, Leuren Moret, schreibt in einem Fachartikel „Uran-Munition: Trojaner des Atom-Kriegs“ über die bestürzend ähnlichen Parallelen zwischen Irak-, Jugoslawien- und Afghanistankrieg: „In allen Städten wurden die Fernseh- und Radiosender sowie Ausbildungsstätten bombardiert. (...) Kulturelle Antiquitäten und historische Kostbarkeiten wurden in allen drei Ländern als Ziele erfasst und zerstört, eine Art kulturelle und historische Reinigung, ein kollektives und nationales psychisches Trauma. Die permanente radioaktive Kontamination und Umweltverwüstung aller drei Länder ist noch nie da gewesen und beispiellos, gefolgt von einer hohen Zunahme an Krebs und Geburtsdefekten auf diese Angriffe. Diese werden auf Dauer zunehmen mit unbekannten Auswirkungen aufgrund chronischer Belastung und steigender innerer Bestrahlungs-Belastungen durch Uran-Staub. Die genetischen Auswirkungen werden übertragen auf künftige Generationen. Ganz klar, das war von Anfang an ein Plan zur Volksvernichtung, zum Genozid.“ (2011)

 

1993 folgte der 3. Golfkrieg gegen den Irak. Die USA belogen die Welt, als sie Präsident Saddam Hussein unterstellten, im Besitz von Massenvernichtungswaffen zu sein. In Wahrheit haben sie selbst Massenvernichtungswaffen in Form von Uranbomben ins Land gebracht und angewendet. Ich selbst hörte einige Jahre später von einem Freund aus dem Irak von den ungeheuren Verbrechen an der Zivilbevölkerung (u.a. in Falludscha) und sah die ersten Fotos von missgebildeten Babys. Beides hat mich zutiefst betroffen, doch weiter unternahm ich nichts. Die Kriege aber gingen weiter: 2006 Libanonkrieg zwischen Hisbollah und Israel, 2011 Libyenkrieg, seit 2011 Syrienkrieg und immer noch Krieg im Irak und Afghanistan unter weiterem Einsatz von Uranmunition im Kampf gegen den IS (s. Moret 2017). Dass Waffen aus DU das erste Mal 1973 von Israel im Sinai-Krieg gegen die Araber unter der Supervision der USA eingesetzt wurden, las ich erst bei Moret.

 

Die Frage, warum die USA wissentlich und willentlich hochgiftige und radioaktive Uranwaffen („schmutzige Bomben“) in den weltweiten Kriegen einsetzen, beantwortet Moret wie folgt: „Washington setzt DU als tödliches Instrument zur Förderung einer weiteren geheimen geostrategischen Agenda ein (vgl. Brzezinski (1997) „Das große Schachbrett“, d. Verf.). (...) Der Einsatz von Waffen mit abgereichertem Uran durch die USA, die allen internationalen Verträgen ins Gesicht schlägt, wird langsam alle Lebewesen auf der Erde, inklusive der Menschen, zerstören und dennoch verfolgt dieses Land das Morden in vollem Bewusstsein seines zerstörerischen Potentials weiter.“ (2011) „Die herrschende Elite“, schreibt sie auf ihrer Web-Seite www.leurenmoret.info, „zetteln seit dem Zweiten Weltkrieg geheime nukleare Kriege an zum Zweck der Depopulation unter dem Vorwand, atmosphärische Tests durchzuführen ‚für die nationale Sicherheit’“; (...).

 

Wir Bürger in Deutschland kannten nicht alle Kriegsverbrechen, doch hätten wir uns mithilfe alternativer Medien und einschlägiger Bücher ein genaueres Bild machen können, wollten wir die Wahrheit wissen. Aber das kriegerische Geschehen mit all seinen unaussprechlichen Gräueln war weit weg von uns und wir haben es nicht für möglich gehalten, dass die freigesetzten giftigen und radioaktiven Uran-Oxid-Partikel auch uns verstrahlen könnten – trotz der Erfahrung mit Tschernobyl 1986. So blieb es bei den meisten von uns bei tiefer Betroffenheit und Scham, dass man auf die Manipulation von Politclowns hereingefallen war. Wir verharrten in Lethargie mit einem Mangel an Empathie, uns in das unermessliche Leid der Opfer einzufühlen – in einer Trägheit des Herzens (Toller 1978).

 

Heute stehen wir vor dem Zusammenbruch unserer Umwelt und einem Omnizid

 

Leuren Moret, Expertin für Strahlung, bezeichnet DU als „die Waffe, die ständig weiter mordet“: „Die Halbwertzeit von Uran-238 liegt bei 4,5 Milliarden Jahren, dem Alter der Erde. Und wenn Uran-238 in vier Stufen in seine radioaktiven Folgeelemente zerfällt, setzt es bei jedem Schritt mehr Radioaktivität frei, bevor es zu Blei wird. Es gibt keinen Weg, um das abzuschalten. (...) Nach der Bildung von unlöslichen mikroskopischen und submikroskopischen Uran-Oxid-Partikeln auf dem Schlachtfeld, bleiben diese als Schwebestoffe in der Luft und reisen als radioaktive Bestandteile des atmosphärischen Staubes rund um die Erde, wobei sie die Umwelt kontaminieren, wahllos mordend, verstümmelnd und Krankheiten auslösend an allem Lebendigen, wo Regen, Schnee und Feuchtigkeit es aus der Atmosphäre waschen. (...)“. (2011) Radioaktivität respektiert keine Grenzen, keine sozialen Klassen und keine Religionen.

 

Rosalie Bertell, US-amerikanische Ärztin, Biometrikerin und Umweltaktivistin, die für ihr Buch über die Gefahren der radioaktiven Verseuchung der Erde 1986 den alternativen Nobelpreis erhielt, spricht von einem Omnizid: „Das Konzept der Spezies-Ausradierung beabsichtigt ein relativ schnelles, vorsätzliches, strahlenverursachtes Ende von Geschichte, Kultur, Wissenschaft, biologischer Reproduktion und Erinnerung. Es ist die ultimative menschliche Zurückweisung des Geschenks des Lebens, ein Akt, der nach einem neuen Wort verlangt es zu beschreiben: Omnizid.“ (in: Moret 2011) (Wir sprechen hier von der Zerstörung von Mutter Erde durch Uran-Waffen. Dabei kann man die Ebenen der neuen Kriegsführung nicht außer Acht lassen. Bertell fasst sie zusammen als Plasmawaffen, Wetterkriege und Geoengineering.)       

 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt die Prognosen der beiden Wissenschaftlerinnen. Demnach steigen die Krebserkrankungen weltweit drastisch an. Die WHO erwartet, dass bis 2030 jedes Jahr mehr als 21 Millionen Menschen neu an Tumoren erkranken. Auch die Todesfälle durch Krebs werden demnach von 8,2 auf 13 Millionen ansteigen. Auf dem Weltkrebstag 2017 berichtet sie: „Die Krebslast in der Europäischen Region der WHO steigt weiter und stellt eine ungeheure körperliche, emotionale und finanzielle Belastung für die Betroffenen, ihre Familien und ihr Umfeld sowie für die Gesundheitssysteme dar. Trotz Anstrengungen in den Bereichen Prävention, Früherkennung und Therapie hat die Krebssterblichkeit zwischen 2000 und 2015 in allen Teilen der Europäischen Region um 6,6 Prozent zugenommen.“(Regional Office for Europe)

 

Es bleiben nur noch wenige Generationen, um etwas zu tun

 

„Der fortgesetzte Einsatz dieser illegalen radioaktiven Waffen“, schreibt Leuren Moret 2011, „die bereits große Gebiete mit Strahlung kontaminiert haben – und sie werden weiterhin andere Teile der Welt kontaminieren –, ist in der Tat eine Welt-Angelegenheit und eine internationale Herausforderung. (...) Es ist eine Angelegenheit aller Weltbürger, den Uran-Kriegen und künftigen Atom-Kriegen, die irreversible Verwüstungen verursachen, Einhalt zu gebieten. Es bleiben nur noch wenige Generationen vor dem Zusammenbruch unserer Umwelt, und dann wird es zu spät sein. Wir können nicht gesünder sein, als die Gesundheit unserer Umwelt – wir atmen dieselbe Luft, trinken dasselbe Wasser und essen dieselbe Nahrung.“ Zu diesem Schluss kommt Rosalie Bertell bereits 1982: „Unser kollektiver Lebens-Genpool, der sich in mehreren hundert Millionen von Jahren entwickelt hat, wurde in den letzten 50 Jahren ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen. Die Zeit, die uns verbleibt, diese Kultur des ‚Todes der Lemminge’ umzukehren, nimmt ab. Was wollen wir in Zukunft unseren Enkeln erzählen, was wir in der Blüte unseres Lebens taten, um diesen Todesprozess umzukehren?“ (in: Moret 2011)

 

35 Jahren später sagte sie in einem Interview zum Thema „Radioaktivität und die Auslöschung des Lebens – Sind wir die letzten Generationen?: „Was wir gerade machen, ist, dass wir durch die Einführung von Fehlern in die DNA oder den Genpool die Zahl der lebensfähigen Generationen auf unserem Planeten verringern. (...) Wir haben die Überlebensfähigkeit von lebenden Systemen auf dem Planeten reduziert, ob unser Planet sich von diesen Eingriffen erholt oder auch nicht. Wir haben keine außerirdische Quelle, die uns neue DNA bereitstellen kann. (...) Wir sind verantwortlich für das, was wir der nächsten Generation hinterlassen. (...) Es scheint so, dass unsere Generation sich nicht um die Zukunft kümmert. Das ist nicht unser Erbe. Unser Erbe ist doch, unseren Kindern etwas Besseres zu hinterlassen, als wir erhalten haben. Aber das scheint uns nicht zu kümmern. (...) Wir werden sicher unsere Stimme erheben müssen, (...) (Bertell in Interview 2013).

 

Eine aktuelle Stimme ist die der „Internationalen Kampagne zur atomaren Abrüstung (Ican)“. Sie bekam am 6.10.2017 den Friedens-Nobelpreis verliehen. Doch wir alle können unsere Stimme erheben, wenn wir die Trägheit unseres Herzens überwinden. Zur Rolle des Individuums in einer als hoffnungslos empfundenen Situation schrieb der Schriftsteller und Philosoph Albert Camus in einem „Brief an einen Verzweifelten“ kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs: „Jeder Mensch besitzt einen mehr oder weniger großen Einflussbereich. (...). Sie können zehn, zwanzig, dreißig Menschen davon überzeugen, dass dieser Krieg weder unabwendbar war noch ist, dass noch nicht alle Mittel versucht worden sind, ihm Einhalt zu gebieten, dass man es sagen, es wenn möglich schreiben, es wenn nötig hinausschreien muss! Diese zehn oder dreißig Menschen werden es zehn anderen weitersagen, die es ihrerseits weiter verbreiten. Wenn die Trägheit Sie zurückhält, nun gut, so fangen Sie mit anderen von vorne an.“ (2013)

 

Literatur:

 

- Bertell, R. (2013). Interview: Radioaktivität und die Auslöschung des Lebens – Sind wir die letzten Generationen? In: NRhZ Online-Flyer Nr. 436 v. 11.12.2013.

- Marin, L. (Hrsg.) (2013). Albert Camus – Libertäre Schriften (1948-1960). Hamburg, S. 273.

- Moret, L. (2011). Uran-Munition: Trojaner des Atom-Kriegs. In: Voltairenet.org.

- Moret, L. (2017). Syrien ist mit radioaktiver Kontamination geplagt. presstv.com v. 17.2.2017.

-Toller, E. (1078/3). Eine Jugend in Deutschland. Reinbek bei Hamburg, S. 153.

 

 

 

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